Arbeitspolitik

Arbeit muss sich lohnen, deshalb: Löhne rauf! Belastung runter!

Gerade im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern arbeiten viele Menschen hart für wenig Geld. Der klassische Tourismus fördert den Niedriglohnsektor, was Viele in die Armut treibt. Es hat nichts mit Faul-Sein zu tun, wenn Menschen Bürgergeld empfangen, sondern mit einem ungerechten System. Ultra-Reiche werden beschenkt, der Rest wird zur Kasse gebeten.

Zukunft statt Vergangenheit!

Konservative und rechte Parteien sägen immer weiter an den über Jahrzehnte hart erkämpften Arbeitsschutz- und Arbeitnehmer*innenschutz-Regelungen. Das kann ich nicht hinnehmen. Es ist unmenschlich und obendrein ökonomisch irrational am Personal und der Qualität der Arbeitsplätze zu sparen. Ich stehe für einen Schulterschluss der demokratischen Parteien mit den Gewerkschaften ein.

Eine Ausbildung sollte man sich nicht leisten können müssen!

Noch immer verdienen die meisten Auszubildende so wenig Geld, dass sie auf die Unterstützung ihrer Eltern oder das Durcharbeiten von komplizierten Förderanträgen angewiesen sind, um zur Berufsschule und zum Arbeitsplatz zu kommen, zu wohnen und zu essen. Von Freizeit ganz zu schweigen. Gleichzeitig werden Auszubildende in vielen Betrieben nicht lediglich ausgebildet, sondern schon sehr früh als günstige und vollwertige Arbeitskräfte eingesetzt. Das ist verantwortungslos und entspricht nicht dem, wie eine gute Ausbildung aussieht. Hier müssen wir insbesondere kleine Betriebe besser unterstützen gute Arbeitsbedingungen zu schaffen.